5.6.06

Briefmarken und Bildungsbotschaften



Wenn ich meine kulturpessimistischen Tage habe, dann male ich mir aus, wie die letzte Briefsendung mit einer "echten" Briefmarke nicht mal eine Meldung im hinterletzten Radiosender wert ist. Der Brief wird unbemerkt von der Frau des Postminister (ach, wenn es die wenigstens noch gäbe) eingeworfen, verschickt, empfangen, aufgerissen und schließlich weggeworfen. Das war´s!
Wie schön ist es da, eine solche Frankatur wie oben wenigstens einmal erhalten zu haben: auf dem der Briefmarke noch eine handschriftliche Erklärung gewidmet wurde.
Wahrscheinlich sind Philatelisten total humorlose Zeitgenossen, sonst hätten sie längst das Potenzial einer schönen Briefmarkengeschichte erkannt oder die Fraktion der Markenlecker ist so steinalt, dass sie die Aufbereitung für´s Internet nicht mehr vollziehen kann.

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