2.2.06

„Laune auf dem Land“ ID Pool # 33


Das Leben auf dem Land kann so schön sein, vor allem wenn alle Hemmungen dahin sind, kommt es zuweilen zu Ereignissen, die man eigentlich für sich behalten sollte:
An einem Abend bei Berners (Name vorsichtshalber geändert) ging es hoch her und die Flaschen mit Eierlikör leerten sich wie löchrige Regenfässer.
Die ganze Sippe war bereit für Schandtaten.
Wer auf die Idee kam, ist nicht überliefert, aber man begann schließlich die anwesenden Frauen auf dem Flokatiteppich nebeneinander auszulegen, wobei vor allem darauf geachtet wurde , dass die Oberkörper nebeneinander zu liegen kamen.
Die "Auslegware", die sich nicht zu schade für diese Prozedur war, wurde dann mit einer aus der Garage herbeigeholten Latte vermessen.
Das Gehölz wurde so über den Frauenzimmern angebracht, dass man ablesen konnte, welche der Anwesenden am meisten Holz vor der Hütte hatte.
Das "überproporzional wohl geformte Frauenzimmer", das man zu Zeiten der Gebrüder Grimm wohl als „Duttengretel“ ( www.bedrohte –woerter.de ) bezeichnet hätte, wurde fortan ehrerbietig bewundert und stieg in der Gunst der Bewerber.
Was an dem Abend noch geschah und ob es zu unzüchtigen Massenkontakten kam, tja das kann nur der Scharfrichter aus Karlsruhe in Erfahrung bringen, falls er dieses heiße Eisen anfassen mag.
Abende, bei denen die Wohlerzogenheit weit hinter sich gelassen wird, sind doch die schönsten. Vielleicht täusche ich mich, aber ich glaube solche Abende sind nur auf dem Lande möglich, als Städter, fühlt man sich demgegenüber wie eine Kuh vorm Scheunentor!
Solche Schätze sollten im Familienalbum stehen. Gibt es noch weitere?

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