27.2.06

"Japan in Friedenau" ID Pool # 59


Ich werde den 10. Dan in Aikido wohl nie erreichen, diese höchste Stufe der Meisterschaft bekommt so gut wie niemand verliehen – zumindest nicht zu Lebzeiten.
Aber vielleicht ist das Streben danach schon ein Großteil des Ziels.
Aikido in Friedenau, das bedeutet die beste Aussicht beim Training, da die Schule ganz oben in diesem alten Fabrikgebäude untergebracht ist.


Von der Rheinstrasse aus kann man bis zum Alex blicken - freie Sicht für die Gedanken.
Wie ich jetzt den Bogen zu Sudoku kriege, weiß ich noch nicht, aber war das nicht schon eine Überleitung?
Während ich also den Kindern beim Trainieren zusehen und mich frage, ob mich mein Sprößling bald mit einem seiner erlernten Verteidigungsgriffe durch die Luft schleudert, wende ich mich den Rätseln zu, die mir die 81 Felder aufgeben und ich hoffe dadurch ein wenig meine flüchtigen Gedanken beim Finden von stringenten Lösungen zu schulen, aber wahrscheinlich wäre es besser sich körperlich zu betätigen, die innere Mitte anzupeilen und mit auf die Matte zu gehen.
Zusammen mit Sushi und Kaligraphie gibt es also schon 4 Gründe sich mal näher auf die japanische Kultur (auch mitten in Friedenau) einzulassen.
Ich denke hieraus wird nie ein Film werden. Das wird immer ein verwirrender Eintrag bleiben, außer es hilft mir jemand diese vielen japanischen kulturellen Errungenschaften zu einem sinnvollen Abschluß zusammen zu knoten... und ja, es macht deutlich wie sehr ich die östlichen Weißheiten brauche, um einen sinnvollen Faden in diesen Tag zu bekommen...
Östliche Weißheiten? Gebe man mir östliche Weißheiten an die Hand!

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